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Modeperformance FASHION (R)EVOLUTION – GET THE LOOK in der Bundeskunsthalle Bonn

Die Arbeit der jungen Designer hat sich gelohnt. Wochenlang entwarfen und entwickelten sie im Modul „Entwurfsprojekte“ (3. Semester) ihre Outfits, designten die kleinsten Details und investierten viel Zeit und Energie in die Planung. Sie hatten sich mit der Zukunft von Mode und Bekleidung auseinandergesetzt und nachhaltige Themen beleuchtet, um dann die Kollektionen – in Anlehnung an die Ausstellung „eine kurze Geschichte der Menschheit“ der Bundeskunsthalle Bonn – entwerfen zu können.

Unter der Leitung von Prof. Nicole Süß, Prodekanin des Fachbereichs Modedesign, planten die Studierenden den gesamten Ablauf der Modeperformance – vom Modelcasting bis hin zu der zeitlichen und organisatorischen Ausarbeitung – bis dann die Kollektionen, rund 30 Outfits, in der Modeperformance FASHION (R) EVOLUTION – GET THE LOOK in der Bundeskunsthalle Bonn am 22.02.2017 vor großem Publikum und mit viel Applaus präsentiert wurden.

Die Jungdesignerinnen, wie Victoria Stramm, verwendeten teilweise ausgefallene, nachhaltige Materialien für ihre Kollektionen, wie zum Beispiel echtes Lachsleder. Dies wurde als Abfallprodukt der Fischindustrie des Speisefisches gewonnen. Durch die chromfreie Bleichung ist das Material für Mensch und Umwelt bestens geeignet. Zudem entschied sich Victoria Stramm für die Verwendung von Biobaumwolle.

Annika Meyhöfer setzte sich in ihrer Kollektion mit dem Konsumverhalten der Menschen auseinander. Um den Überfluss darzustellen, überzeichnete sie ihre Outfits durch grelle Farben, übergroße Formen und kastige Elemente.

Neben den Modeinterventionen konnten die Besucher auch die Arbeiten von Mediadesign-Studierenden (7. Semester, Leitung Prof. Roman Skarabis) betrachten, die ebenso auf Grundlage der Ausstellung „eine kurze Geschichte der Menschheit“ den aktuellen Aspekt der digitalen Revolution als Thema aufgenommen und durchleuchtet hatten. Dabei setzten sie sich kritisch mit dem Umgang der digitalen Welt auseinander. Auf einem analogen Umfrageboard konnten die Besucher durch das Verbinden von Fäden auf einer Skala eine Wertung zu einzelnen Situationen zum Umgang mit digitalen Medien abgeben. So entstand eine Grafik als analoge Statistik.

Auch der WDR war vor Ort und berichtete live über die Fashion-Show.

Die Kooperation der Mediadesign Hochschule Düsseldorf mit der Bundeskunsthalle Bonn wird nach der erfolgreichen Veranstaltung in jedem Fall fortgeführt. Freuen wir uns auf weitere, spannende Projekte.

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