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Projekt Release – Große Bandbreite an Semesterprojekten

Zum Abschluss des Sommersemesters organisierten die Fachbereiche Digital Film Design, Gamedesign und Medien- und Kommunikationsmanagement vergangenen Freitag eine Film- und Animations-Show ihrer Semesterarbeiten. Präsentiert wurden Kurzfilme mit 2D und 3D-Animationen, Visual Effects, Musikvideos, Spieletrailer und Compositing-Arbeiten.

 

Prof. Dominik Mieth, Dekan des Fachbereichs Gamedesign, eröffnete die Präsentation, führte durch die große Bandbreite an Arbeiten und interviewte die Produzenten und Designer.

Auf insgesamt 17 Soloprojekte kam das 2. Semester Digital Film Design, darunter amüsante Kurzgeschichten, wie das liebevoll gezeichneten „Naughty Mushrooms“, das mit einem überraschenden Ende überzeugte, über tragische Helden, Feueranimationen, Weltreisen, einem amüsanten Showdown von Fußballspieler, Eskimo und Cowboy bis hin zu fluiden Effekten, mit denen eine düstere Weltuntergangsdramatik erzeugt wurde. Die Special-Effects-Projekte des 4. Semesters aus diesem Fachbereich kombinieren in „War Game“ Realfilm mit gerenderten animierten Elementen. Der Film „Kreativität schläft NIE“, in dem das Thema kreative Blockade auf sehr humorvolle Art behandelt wurde, war dabei exemplarisch für die einfallsreichen Ergebnisse der Digital Film Design Studierenden.

Aus dem Fachbereich Gamedesign wurden fünf Trailer zu Spieleprojekten aus dem 2. und 4. Semester gezeigt. Bei dem 2D-Spiel „Mother Earth“ geht es um die Geschichte der Erde und den Einfluss des Menschen auf ihre Entwicklung. Es besticht durch eine liebevolle Grafik und eine intuitive Bedienung, die man nach der Präsentation beim Get Together ausprobieren konnte. Die Besonderheit des 2D Side Scrollers „Getting Played“ ist die Interaktion der Spielfigur mit dem Spieler. Der Multiplayer 1st Person Shooter „Shootek“ war bereits auf der diesjährigen GamesCom durch seinen hohen Spaßfaktor und sein schnelles Spiel gut angekommen. Zwei Spieleprojekte fielen aus dem Rahmen. Bei „Zirkus Nachtmahr“ erzeugt eine Virtual Reality Brille während einer Achterbahnfahrt eine virtuelle Horrorwelt. Die von den Studierenden gestaltete Welt ist genau abgestimmt auf die Beschleunigungsphasen und die Wirkung der Schwerkräfte während der Achterbahnfahrt. Im Gegensatz dazu greift das fünfte Projekt „Abdallah“ die aktuelle Flüchtlingssituation auf – inspiriert von einer wahren Geschichte. Es geht dabei um die Verständigungsproblematik in einer fremden Sprache. Der Spieler übernimmt die Rolle des Protagonisten, der die Sprache nur bruchstückhaft erfasst und sich dabei in einer fremden Umgebung zurechtfinden muss.

Die drei Musikvideos, die von Studierenden aus dem Fachbereich Medien- und Kommunikationsmanagement realisiert wurden, sind umso bemerkenswerter, als sich diese Studenten und Studentinnen in ihrem Studium schwerpunktmäßig mit ökonomischen und kommunikativen Themen auseinandersetzen. Die Ergebnisse zeugen von einer erfrischenden Kreativität und großem Engagement, so dass es sich Band Leader von „Buck Rogers & the Sidetrackers“ nicht nehmen ließ, persönlich zur Präsentation zu kommen.

Wir beglückwünschen alle Studierenden zu diesen beeindruckenden Projektergebnissen und wünschen Ihnen erholsame Semesterferien!

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