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Die Global Game Jam war zu Gast an der MD.H München

Nur 48 Stunden. Soviel Zeit hat man, um mit Leuten die man nie zuvor gesehen hat, ein Spiel zu machen. Über 16.000 Teilnehmer weltweit. 170 Locations in 44 Ländern. Fast 1.500 Spiele. Das ist die „Global Game Jam“.

Eröffnung der Global Game Jam durch Alexander Zacherl von „Bit Barons“.

Eröffnung der Global Game Jam durch Alexander Zacherl von „Bit Barons“.

Am Freitag, dem 28. Januar trafen sich am Abend ca. 50 sehr motivierte Entwickler und Künstler an der MD.H München. Mit dabei waren auch viele Studierende und sogar drei erst angehende Studierende der MD.H aus dem Studiengang Gamedesign.

Alexander Zacherl, Organisator vieler Veranstaltungen im Games-Bereich in München und Gründer der „Bit Barons“ (Link: http://www.bitbarons.com/, siehe Abbildung 1), eröffnete die Game Jam München.

Anschließend wurde über eine weltweit verschickte Videobotschaft das Thema der diesjährigen Global Game Jam enthüllt:

Das Spiel muss den Begriff „Extinction“ – also „Auslöschung“ – thematisieren. Des Weiteren gab es Achievements, die sich die Teams nach Gusto erarbeiten konnten, wie z. B. die Einschränkung, dass alle Soundeffekte nur mit dem Mund erzeugt werden.

Los ging alles mit einem Brainstorming erster Ideen – jeweils zwei bis drei Leute, die einander nicht kannten, fanden einander in willkürlich geformten Arbeitsgemeinschaften – siehe Abbildung 2.

Anschließend wurden die Ideen vorgestellt (siehe Abbildung 3). Zu den präsentierten Ideen fanden sich sehr schnell die Teams.

Anschließend ging es um die fixe Umsetzung – viel Zeit blieb nicht. Die Teams machten sich umgehend an die Arbeit (siehe Abbildung 4).

Zwei Nächte hinterließen ihre Spuren: Es konnten bereits Pyramiden aus den Energy-Drinks gebaut werden, die halfen, das Wochenende zu überstehen (siehe Abbildung 5).

Am Sonntagnachmittag wurden die Projekte dann eiligst beendet und hochgeladen, denn 17:00 Uhr war der Wettbewerb zu Ende. Mit Spannung erwarteten alle Teilnehmer die Präsentation der Spiele – diese erfolgte direkt im Anschluss.

Unter großem Applaus wurden die 13 fertigen Spiele präsentiert und testgespielt. Allen Teams wurde ordentlich Respekt gezollt – vor allem dem Publikumsliebling „Alien Slime“.

Als Vertreter der Global Game Jam München wird „Alien Slime“ in der kommenden Ausgabe der making games vorgestellt. Alle Beteiligten, unter anderem drei künftige Studierende im Gamedesign, die bei der Jam mitgemacht hatten, stimmten ab (siehe Abbildung 7).

Die Global Game Jam 2011 war ein voller Erfolg – tolle Spiele, verrückte Ideen und eine ausgezeichnete Stimmung – drei lehrreiche Tage voller Kreativität, anspruchsvoller Arbeit und Teamgeist.

Global Game Jam München im Internet:

Global Game Jam: http://globalgamejam.org/

Global Game Jam München: http://www.ggjmuc.de/

Impressionen von der Global Game Jam München auf „flickr“: http://www.flickr.com/photos/axelhoppe/sets/

Brainstorming. In der Mitte – und mittendrin: Matthias Neukam, Gamedesign-Student, 1. Semester.

Brainstorming. In der Mitte – und mittendrin: Matthias Neukam, Gamedesign-Student, 1. Semester.

Präsentation der Ideen – hier Elenena Reinertz, Sophia Homan 1. Semester und Richard Winterstetter 5. Semester im Gamedesign.

Präsentation der Ideen – hier Elenena Reinertz, Sophia Homan 1. Semester und Richard Winterstetter 5. Semester im Gamedesign.

Projektstart – unter anderem unter Beteiligung von Yelena Vakker, Studentin im 1. Semester Gamedesign Master (rechts).

Projektstart – unter anderem unter Beteiligung von Yelena Vakker, Studentin im 1. Semester Gamedesign Master (rechts).

Die Nächte hinterließen ihre Spuren.

Die Nächte hinterließen ihre Spuren.

Am Ziel angelangt: Links Michael Schilbach  (1. Semester), Florian Smolka (3. Semester) unds ganz rechts Robin Kocaurek (1. Semester, alle Gamedesign an der MD.H).

Am Ziel angelangt: Links Michael Schilbach (1. Semester), Florian Smolka (3. Semester) unds ganz rechts Robin Kocaurek (1. Semester, alle Gamedesign an der MD.H).

Abstimmung. Künftige Studierende sind auch bereits dabei (im Vordergrund).

Abstimmung. Künftige Studierende sind auch bereits dabei (im Vordergrund).