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MD.H präsentiert sich auf Munich Gaming 2009

Nach der Auftaktveranstaltung in 2008 fand nunmehr zum zweiten Mal vom 2. bis 4. April die Fachmesse Munich Gaming statt.

Diskussionsrunde 3.0 - Die Welt der Spiele. Von links: Prof. Dr. Helmut Lukesch, Martin Lorber, Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Prof. Dr. Axel Hoppe, Verena Weigand, Klaus Wenzel (Quelle: Medientage München)

Diskussionsrunde 3.0 – Die Welt der Spiele. Von links: Prof. Dr. Helmut Lukesch, Martin Lorber, Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Prof. Dr. Axel Hoppe, Verena Weigand, Klaus Wenzel (Quelle: Medientage München).

Keine Frage, dass die Mediadesign Hochschule, bei der alleine am Studienstandort München 72 Studenten und Studentinnen Gamedesign studieren, namhaft auf der Messe vertreten war. So ließ es sich der Studiendekan Prof. Dr. Axel Hoppe nicht nehmen, an einer gut besuchten Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Prof. Dr. Linda Breitlauch, die Studiengangsleiterin in Düsseldorf, kam direkt von der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises, bei der sie in der Jury aktiv ist, auf den Kongress. Sie erläuterte an dem für Besucher geöffneten Freitag vielen Interessenten die Vorzüge des neuen, ab Herbst 2009 angebotenen, Masterstudienganges Gamedesign.

Von der Qualität des Gamedesign-Nachwuchses der MD.H konnten sich unter anderem Staatsminister Siegfried Schneider, der Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Monika Griefahn, die Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion für Kultur und Medien und Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der BLM, überzeugen.

Der ausgefeilte Handball-Simulator von Liquid Fire Arts und das 1st-Person-Jump’n Run Phobos der studentischen Gruppe „Wolpertinger Games“ stießen bei Besuchern aller Altersklassen auf großes Interesse.“

Die vorgestellten Projekte und Ihre Entwickler:

Liquid Fire Arts: „Handball Revolution“

http://www.liquidfirearts.de

Liquid Fire Arts ist ein junges Entwicklerstudio aus München. Der Zusammenschluss des siebenköpfigen Teams erfolgte während des Studiums im Fachbereich Gamedesign an der Mediadesign Hochschule, welches das Team erfolgreich im Oktober 2008 mit dem Bachelor of Science abschloss.

„Wir arbeiten an der Umsetzung einer Handball Simulation. Ein fertig gestelltes Sieben-Meter-Werfen wurde bereits erfolgreich bei Länderspielen der deutschen Handball Nationalmannschaft im Rahmenprogramm präsentiert.

Es ist für uns unbegreiflich, dass diese spannende Sportart noch keine Spielumsetzung gefunden hat. Handball ist in Deutschland die Sportart mit den zweitmeisten Mitgliedern nach Fußball. Bei Großereignissen wie WM, EM oder Olympiade zieht die deutsche Nationalmannschaft bis zu 20 Millionen Zuschauer in ihren Bann. Aber auch in weiteren europäischen Ländern hat Handball einen ähnlich hohen Stellenwert wie bei uns in Deutschland.

Dies und die Verbundenheit zu dieser Sportart war für uns der Anlass, die Entwicklung von Handball Revolution zu starten.“ So Christian Hütter, der organisatorische Kopf von Liquid Fire Arts.

Wolpertinger Games „Phobos“

Phobos ist das erste Projekt von Wolpertinger Games, einem 13-köpfigen Studententeam aus dem Abschlussjahrgang Gamedesign 2009 der Mediadesign Hochschule in München.

Das Spiel wird ein 3D-Jump’n Run in der 1st-Person-Ansicht, eingebettet in ein futuristisches Horrorszenario. Der Spieler verhilft dem Helden zur Flucht von einer verlassenen Gefängnisstation im All. Hierfür bedient er sich der Kräfte eines Anzugs, mit denen er sich an bestimmte Strukturen im Level anziehen und von diesen abstoßen kann. Damit muss er sich nicht nur fortbewegen, sondern auch Objekte bewegen und komplexe Puzzles lösen. Doch die Station ist nicht so verlassen, wie sie anfangs scheint. Das Energiesystem wird von einer schattenhaften Essenz infiltriert, die unentwegt versucht, den Spieler auf der Station gefangen zu halten. Nur wenn der Spieler es schafft, dem Helden zur endgültigen Flucht von dieser Raumstation zu verhelfen, wird er erfahren, was wirklich hinter der skurrilen Fassade dieser Welt steckt.

Wolpertinger Games hat sich nach einer kurzen Phase der Ideenfindung auf dieses Projekt geeinigt. Nach einer dreimonatigen Pre-Production, in der sowohl das Spielkonzept, als auch die Storyline erarbeitet wurden, hat das Team im Januar damit begonnen, das Spiel zu entwickeln. Um das ambitionierte Projekt parallel zum Studium zu organisieren, wurde mit Hilfe der Hochschule und Remote Control Productions aus München erfolgreich Scrum implementiert. Den technischen Unterbau für das Spiel liefert die Vision Engine 7.1 von Trinigy, die an der Hochschule zur Lehre eingesetzt wird. Das Projekt soll bis zur GamesCom 2009 als umfangreiche Demo fertiggestellt sein.

Die beigefügten Bilder stammen noch aus der frühen Produktion zum Stand von Mitte Februar.

Prof. Dr. Axel Hoppe, Studiendekan der Mediadesign Hochschule, Fachbereich Gamedesign. (Quelle: Medientage München)

Prof. Dr. Axel Hoppe, Studiendekan der Mediadesign Hochschule, Fachbereich Gamedesign. (Quelle: Medientage München).

v.l.n.r.: Sebastian Bender (Wolpertinger Games), Staatsminister Siegfried Schneider, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei , Christian Hütter (Liquid Fire Arts) und Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien am Stand der Mediadesign Hochschule

v.l.n.r.: Sebastian Bender (Wolpertinger Games), Staatsminister Siegfried Schneider, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei , Christian Hütter (Liquid Fire Arts) und Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien am Stand der Mediadesign Hochschule.

Prof. Ring und Monika Griefahn, SPD im Gespräch mit Prof. Axel Hoppe und Studenten der MD.H.

Prof. Ring und Monika Griefahn, SPD im Gespräch mit Prof. Axel Hoppe und Studenten der MD.H.

Don Daglow (ganz rechts) im Gespräch mit Studenten. (Quelle: Medientage München)

Don Daglow (ganz rechts) im Gespräch mit Studenten. (Quelle: Medientage München).

"Handball Revolution"

„Handball Revolution“.

"Handball Revolution"

„Handball Revolution“.

"Phobos"

„Phobos“.

"Phobos"

„Phobos“.

"Phobos"

„Phobos“.