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Berliner Morgenpost: Kleine Unis sind in Mode

Aus dem Bericht von Mara Winter in der Berliner Morgenpost vom 22. November 2015:

>>Laura Helbig ist eine von denen, die einer kleinen Hochschule den Vorzug gegeben ha­ben. Sie hat sich nach einem akademischen Umweg für Mo­dedesign an der Mediadesign Hochschule (MD.H) entschie­den. Nach ihrem Abitur zog Helbig von Süd-Brandenburg in ihre „zweite Heimat“, wie sie Berlin heute nennt. Sie schrieb sich für Kulturwissenschaften ein und widmete sich ihrem studentischen Nebenjob.

Doch während dieser Zeit orientierte sie sich noch einmal um. Sie habe viel über sich ge­lernt und begonnen, sich mehr zuzutrauen, erzählt sie. So ent­schied sich Helbig, ihrer Passion für Mode zu folgen und bewarb sich an der MD.H. ,,Innerhalb von drei Tagen erstellte ich mei­ne Mappe, machte einen Eig­nungstest und wurde circa eine Woche nach meiner Bewerbung angenommen“, erzählt sie.

Die Entscheidung für die priva­te Hochschule fiel der 23-Jähri­gen leicht: ,,Da ich bereits an einer großen Hochschule stu­diert habe, kann ich sehr gut den Vergleich zu kleinen Hoch­schulen ziehen. An einer gro­ßen Hochschule ist man mehr oder weniger anonym. Nur we­nige Professoren kennen dei­nen Namen, geschweige denn dein Gesicht. Du bist nur eine Immatrikulationsnummer in einem riesigen System.“

Helbig hat ihr Modedesign­Studium zwischen weiteren et­wa 1000 Studenten gerade erst begonnen. Aber sie wisse schon jetzt, sagt sie, dass das von Altersgenossen häufig zitierte Vorurteil, wonach man sich durch die hohen Studiengebüh­ren einen Abschluss „erkaufen“ könne, nicht zutrifft. ,,Vom Arbeitspensum her habe ich be­reits wesentlich mehr zu tun als an der staatlichen Uni“, erzählt sie. ,,Dafür werden wir aber auch individuell gefördert und keinem wird ein Stil vorge­schrieben, der ihm nicht ge­fällt.“<<

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Berliner Morgenpost vom 22. November 2015

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Berliner Morgenpost vom 22. November 2015