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„Game Over“ – die Gamescom 2010 ist zu Ende

Schneller, höher, weiter! – Und wieder hat sich die Gamescom selber übertroffen: Nach der sehr erfolgreichen GDC hatte die Gamescom ca. 254.000 Besucher – 9.000 mehr als noch im Jahr 2009

Microsoft stellte der Weltöffentlichkeit „Kinect“ vor.

Microsoft stellte der Weltöffentlichkeit „Kinect“ vor.

Die Branche präsentierte sich in Köln laut, stolz, schillernd und farbenfroh. Wer das Anstehen nicht scheute, konnte die demnächst erscheinenden Spieletitel bereits anspielen, an einer der zahlreichen Messeshows teilnehmen und vielleicht ein Goodie abstauben oder die neuen Technologien testen – wie etwa Microsofts „Kinect“, das exklusiv auf der Gamescom der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde.

MD.H@gamescom

Die MD.H war mittendrin im Geschehen und immer überall dabei. Nach der GDC 2010 (hier zum Bericht), die bereits von vielen Studierenden der MD.H besucht wurde (siehe Abbildung 1), begann am 18. August mit dem Fachbesuchertag die Gamescom 2010.

Diesen und die folgenden Tage nutzten noch mehr Studierende der MD.H von allen Standorten, um sich zum einen hautnah über die Neuigkeiten der Branche zu informieren und zum anderen am Stand der MD.H die eigenen Projekte zu präsentieren. Die Studierenden und ihre Projekte waren die Attraktoren für den und die Stars auf dem Messestand (siehe Abbildung 2).

Sage und schreibe zehn der besten Praxisprojekte von allen Standorten aus dem letzten Semester wurden diesmal für würdig befunden, auf dem Messestand präsentiert zu werden – die Studierenden mussten sich im Vorfeld auf eine Präsentationsmöglichkeit am Stand bewerben – auch ein Rekord.

Ausgestellt wurden zunächst die exzellenten Arbeiten aus den Projektphasen des Studiums der Zweitsemestler und Viertsemestler, die vor Ort ihre Spiele auch präsentierten. Hervorzuheben ist das Spiel „DaWindci“, das rein gestenbasiert gesteuert werden kann und in der Freizeit von Studierenden des vierten Semesters aus München erstellt wurde (hier der Link zur Webseite www.spielegestalter.de. Glanzlichter aber waren vor allem die Arbeiten der Sechstsemestler:

  • „Deadline“ aus Berlin, ein freches Tower-Defense-Spiel mit Zombis,
  • „Night of Joeanne“ aus Düsseldorf, ein zauberhaft inszeniertes Survival-Horrorspiel, das den Deutschen Computerspielepreis 2009 bereits für das Konzept gewonnen hatte (hier der Link zur Webseite: www.sluggerfly.com/site/night.html) und
  • „Fluff Wars“ aus München, ein actiongeladener Mehrspieler-Kracher, bei dem zuckersüße Protagonisten Pulverfässer auf dem Rücken haben und brennende Lunten legen.

Höhepunkt war, das „Astroslugs“ – ein Spiel der Absolventen des Jahrgangs 2010 aus München, die sich ausgegründet haben und ihre Büroräume an der MD.H München unterhalten – so für Furore sorgte, dass ein Artikel auf Heise.de darüber berichtete (zum Artikel). Es gab ferner eine Kooperation mit Wacom, die nicht nur zeigte, dass man mit den Tablets nicht nur perfekt zeichnen kann, sondern dass „Astroslugs“ die Killerapplikation für die Cintiq-Tablets ist (siehe Abbildung 3).

„Näher an der Industrie“

Dies ist einer der Leitsätze der MD.H, der wahrhaft auf der GC gelebt wurde. Denn die Industrie interessierte sich sehr für die Arbeiten der Studierenden der MD.H. Höhepunkt war ein persönliches Treffen mit Christian Godorr – Head Gamedesign weltweit von Bigpoint (siehe Abbildung 4). Dies war außer der Reihe und exklusiv für die Studierenden der MD.H. Christian Godorr nahm sich Zeit, die Firmenphilosophie von Bigpoint zu erklären, Fragen geduldig zu beantworten und sich die Projekte am Stand anzusehen.

Fazit

Die Gamescom 2010 bleibt in der Erinnerung: Viele Eindrücke, viele interessante Kontakte – „Networking“ ist nun mal in dieser Branche von zentraler Bedeutung – und viel Lärm. Es war für die MD.H und ihre Studierenden im Gamedesign eine sehr erfolgreiche Woche. Wir freuen uns alle auf das nächste Jahr! Game on!

Abbildung 1: Studierende aller Standorte im Austausch auf der GDC 2010.

Abbildung 1: Studierende aller Standorte im Austausch auf der GDC 2010.

Abbildung 2: Immer war etwas los am Messestand der MD.H.

Abbildung 2: Immer war etwas los am Messestand der MD.H.

Abbildung 3: „Astroslugs“ mit einem Wacom Cintiq-Tablet.

Abbildung 3: „Astroslugs“ mit einem Wacom Cintiq-Tablet.

Abbildung 4: Umringt von Studierenden aus Berlin, Düsseldorf und München: Christian Godorr, Bigpoint.

Abbildung 4: Umringt von Studierenden aus Berlin, Düsseldorf und München: Christian Godorr, Bigpoint.

 

Autor: Prof. Dr.-Ing. Axel Hoppe