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Immer kreativ, immer innovativ – HandyGames im Job-Talk

Christopher Kassulke, geschäftsführender Gesellschafter des Spieleentwicklers HandyGames hat in seinem energiegeladenen, offenen und von leidenschaftlichem Stil geprägten Vortrag an der MD.H München über seine Unternehmensphilosophie, über die Spielebranche im allgemeinen, die aktuellen Entwicklungen und über die kontinuierliche Notwendigkeit zur Innovation gesprochen. Dabei hat er herausgestellt, dass sein Erfolgsrezept für mittelständische und kleine Studios aus einem Mix aus Innovationen, Mut und Plattform übergreifenden Entwicklungen besteht.

HandyGames ist ein selbstfinanziertes und familiengeführtes Studio mit Sitz in Giebelstadt bei Würzburg. Es ist zum zweiten Mal als bestes deutsches Studio von der Branche ausgezeichnet worden: im Dezember 2015 beim Deutschen Entwicklerpreis und im Frühjahr 2016 von der „Making Games/Gamestar“. Insgesamt hat das Unternehmen über 200 Spiele auf allen Plattformen entwickelt. Dazu gehören nicht nur die mobilen Plattformen wie iOS, Android und WP, sondern auch Konsolen (Xbox, PS4), PC, VR, AR und Wearables. Daher stieß der Job Talk von HandyGames auf eine große Resonanz bei den MD.H Studierenden und die Erwartungen an Christopher Kassulke, der dafür bekannt ist, seine Überzeugungen ganz offen zu äußern, wurden nicht enttäuscht. Er konzentrierte sich zunächst auf die rasanten Marktveränderungen und betonte, dass die Trends immer in Wellen kämen. „Alle 180 Tage ändert sich etwas, und man muss immer agil bleiben“, führte er aus.

HandyGames setzt seit 16 Jahren darauf, an der Spitze von Innovationen zu stehen. Das Entwicklerteam hat es sich zur Strategie gemacht, zu den Ersten zu gehören, die neue Plattformen ausprobieren und sich verändernde und verbesserte Technologien zu erschließen. „Wir sind immer ganz vorne mit dabei“, betonte Kassulke.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen gab er Einblicke in die Bedeutung von Aufträgen aus der Wirtschaft im Rahmen von Gamification-Projekten für sein Unternehmen, über die Notwendigkeit international zu denken und zu handeln, über Erfolgsstrategien für Indie-Studios und Vermarktungsstrategien sowie kreative, mutige Öffentlichkeitsarbeit.

Studierenden, die mit dem Gedanken spielen, ein Studio zu gründen, forderte er auf, sich Nischen zu suchen, anders zu denken, innovativ zu sein und auf die Presse zuzugehen. Studierenden, die in den Unternehmen der Gamesbranche arbeiten wollen, riet er, sich eine Firma auszusuchen, bei denen sie etwas lernen können. „Sucht Euch kleine Studios.“

HandyGames bietet jeweils drei Studierenden in den Bereichen Gamedesign, Grafik und Programmierung die Möglichkeit zur Mitarbeit bei HandyGames. Absolute Voraussetzung ist Teamfähigkeit. Da die MD.H Studierenden im Rahmen ihrer Lehre und den Projektarbeiten ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit häufig unter Beweis stellen, steht den künftigen Praktika nichts mehr im Weg.

Informationen zu HandyGames: www.handy-games.com/