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Sustainability in Fashion

JungdesignerInnen der MD.H zeigen ihre Kreationen in der Bundeskunsthalle Bonn – nachhaltig und fair.

Nach der großartigen Modeintervention des Fachbereichs Modedesign in der Bundeskunsthalle Bonn im letzten Jahr, fand nun zum zweiten Mal eine Kooperation zwischen dem Bonner Museum und dem Studiengang Modedesign der MD.H Düsseldorf statt. Am 14. Februar 2018 hatte diese ihren Höhepunkt auf der „Wednesday Late Art“: vor ca. 500 Gästen zeigten die ModedesignstudentInnen des dritten Semesters – betreut von Frau Prof. Nicole Süß – ihre Arbeiten in einer sehr authentischen und puristischen Modeperformance.

Inspiriert von der Ausstellung „Wetterbericht“ in der Bundeskunsthalle die anlässlich der Klimakonferenz gezeigt wurde, hatten sich die Studierenden mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Mode auseinandergesetzt. Auf divergente Weise und mit unterschiedlichen Denkansätzen hatten sie zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Designstrategien entwickelt.

Ein Teil der Studierenden beschäftigte sich intensiv mit unterschiedlichen Methoden im Bereich Recycling und Upcycling. So landeten ausgediente Ledersofas, ausrangierte Vorhänge und ungetragene oder selten genutzte Kleidung nicht im Müll, sondern wurden wieder in den Kreislauf zurückgeführt und upgecycelt. Darüber hinaus arbeiteten Studierende mit der Zero-Waste–Methode indem sie die Kleidungskonstruktion so definierten, dass kein Müll beim Zuschnitt entstand. Ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der nachhaltigen Designs war für die JungdesignerInnen außerdem die Beschaffung nachhaltig hergestellter und bio-zertifizierter Textilien und Zutaten: das Spektrum reichte von Materialien aus zertifizierter Baumwolle und Wolle, über lokale, handgewebte Textilien bis zu neuartigen Fasern wie Seacell und Bambus.

Die eigens für die Modeintervention entwickelten Setkarten erläuterten die unterschiedlichen thematischen Auseinandersetzungen der Studierenden mit dem Thema „Sustainability in Fashion“. Have a look!