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Kukulkan

Kukulkán HD ist ein geschicklichkeitsbasiertes Sidescroller- und Highscore-Game für das iPad. Interagiert wird mittels drei verschiedener Fingereingabebefehle, die untereinander kombiniert werden und parallel ausgeführt werden können. Die Steuerung ist dabei intuitiv und sehr leicht erlernbar; für eine gute Leistung bzw. Punktezahl ist jedoch ein gutes Reaktionsvermögen und eine gute Hand-Augen-Koordination des Spielers erforderlich.

Ein Projekt von Alex Rotärmel, Judith Park und Christian Danczuk

Kukulkan

Kukulkan

Der Hintergrund von Kukulkán HD ist an die Kultur der Maya angelehnt – so trägt die Hauptfigur den Namen des Mayanischen Gottes Kukulkán, dem Gott der Auferstehung. Der Sage nach erscheint er auf der Erde, um ein neues Zeitalter einzuläuten.

Genau dieses Ziel gilt es auch im Spiel zu verfolgen: In vier unterschiedlichen Levels betritt und durchläuft Kukulkán die unterschiedlichen Orte der Erde, um in einem vorgegebenen Zeitrahmen ein neues Zeitalter einzuläuten und dabei mit seinen Kräften jeden aufhalten muss, der die Welt schützen und sich ihm in den Weg stellen will.
Der Spieler steuert dabei die Fähigkeiten des Gottes durch vorgegebene Fingereingabebefehle, welche korrekt und so schnell wie möglich ausgeführt werden müssen. Je schneller diese Eingaben richtig ausgeführt werden, umso mehr Kombinationen und damit mehr Punkte erhält der Spieler. Feedback erhält der Spieler durch sogenannte Sound-Words (Miss, Bad, OK, Great, Perfect), welche sofortige Rückmeldung über die Qualität der Fingereingabe geben.

Der Schwierigkeitsgrad ist an das Feedbacksystem gekoppelt und variiert damit dynamisch – je nach Spielqualität des Spielers. Je besser der Spieler die Befehle betätigt, desto schneller müssen die nächsten Befehle eingegeben werden und je schlechter der Spieler spielt, desto mehr Zeit hat er für die nächsten Befehle.

Da die Spielfigur selbst nicht aktiv steuerbar ist, besticht die Figur durch ihren eigenwilligen manisch-depressiven Charakter und belustigenden Animationen, die ebenfalls an das Feedbacksystem gebunden sind. Es existieren dabei fünf verschiedene Gemütszustände (Depressiv, Cholerisch, Neutral, Euphorisch, Manisch), welche aufsteigend an die Feedbackstufen der Fingereingabe gebunden sind und unmittelbar audiovisuelle Auswirkungen (Sounds, Animationen) auf die Spielfigur haben. Die Relation zwischen Gemütszuständen und dem Feedbacksystem sorgt für eine vom Spielverhalten abhängige Launenhaftigkeit des Spielcharakters – mit guter Spielweise verbessert sich so z.B. die Laune des Gottes – und soll somit eine belustigende und vor allem motivierende Wirkung auf den Spieler haben. Er soll Freude daran haben, zu sehen, wie sich die Spielfigur freut oder ärgert.